panorama

Der besondere Ort

In diesem Abschnitt möchte ich Dinge schildern, die mich ganz besonders bewegen, oder die ich für ganz besonders wichtig halte. Dabei nehme ich bewusst in Kauf, dass mancher Leser die Dinge als nicht ausgewogen oder tendenziell betrachtet. Sie sind eben der besondere "Geist des Ortes" und meine ganz persönliche Meinung.

Herzberge

Der lateinische Begriff Genius Loci bedeutet wörtlich übersetzt
„der Geist des Ortes“.

Genius Loci
  • Mit Geist war ursprünglich in der römischen Mythologie ein Schutzgeist (Genius) gemeint, der häufig in Form einer Schlange dargestellt wurde.
  • In der Tradition des monotheistischen Christentums wird der Begriff Geist anders definiert, und zwar als eine nicht genau zu bestimmende Spiritualität. In diesem Sinne bezeichnet Genius Loci die geistige Atmosphäre eines Ortes, die durch den Geist der Menschen geprägt sein soll, die sich dort aufgehalten haben oder noch aufhalten.
  • In der Architektur bezeichnet der Begriff auch die baulichen Vorgaben und Merkmale eines Ortes, welche maßgeblich entwurfsbestimmend sein können.
  • In der Politik steht der Begriff für die Symbolik eines Verhandlungsortes, an dem bedeutende bi- oder multilaterale Verträge ausgehandelt bzw. unterzeichnet wurden (z. B. der Spiegelsaal im Schloss Versailles) oder an dem andere historisch bedeutsame Ereignisse stattfanden.

Übrigens: wer sich über das Berliner Projekt Genuis Loci weiter informieren möchte findet hier weitere Informationen.
Es gibt auch ein YouTube Video von dem von mir fotografierten Ort in Berlin:

... einfach erklärt und immer wieder so spannend!

Nach meiner festen Überzeugung werden hier die spannendsten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der jüngeren Zeit dargestellt. Ich wünschte, es würden alle Menschen, die die Welt heute in Gut und Böse einteilen, sich an dem Verständnis für die großen Zusammenhänge versuchen. Vielleicht würden diese Meschen ja auch erkennen, wie simpel und erbärmlich Erklärungsversuche oft sind, die sich nur einfach auf eine höhere Instanz berufen. 

Relativ

 "Unser schwarzes Loch ist ja ein friedliches schwarzes Loch, aber es gibt ja auch aggressive schwarze Löscher..."

 

Formel

Was war vor dem Urknall?

Wie werden wir in 100 Jahren leben?

... Wenn Ihnen mal wieder jemand über den Weg läuft, und Ihnen Angst machen will, und er sagt er ist ein Wissenschaftler, und er hat ausgerechnet, dass der Weltuntergang kommt, wenn wir nicht sofort aufhören Auto zu fahren, oder so was, dann können Sie Ihm sagen:" Herr Ganteför hat gesagt, wenn jemand die Angst als Werkzeug benutzt, um politische Ziele, oder gar Geld um zu verdienen, durchzusetzen, dann ist es kein Wissenschaftler: Denn wir Wissenschaftler, oder auch wir als Universität, wir kämpfen für die Vernunft, und gegen die Angst - Vielen Dank meine Damen und Herren.

kuba

Die ersten Erfahrungen

  ... mit dem Fernsehn machte ich in meiner Kindheit, als sich meine Eltern in den 60er Jahren einen "Kuba Imperial" Schwarz / Weiß Fernseher kauften. Da gab es viele interessante Dinge zu sehen, besonders wenn die Eltern nicht da waren. Die Kiste war komplett mit Röhren bestückt und gab in Betrieb eine für heutige Verhältnisse unfassbare Hitze im Betrieb ab. Die Hitze konnte zum Verhängnis werden, wenn die Eltern aus waren, und wir Kinder ja eigentlich schlafen sollten, und doch ferngesehen hatten: dann war die Kiste noch eine Stunde später warm, und die Eltern konnten die Probe durch Handauflegen machen... 

Besonders spannend war es für mich, wenn das Gerät mal wieder kaputt war: Dann wurde ein Techniker von "Radio Nord" gerufen, und der kam dann in einem weißen Kittel, (wie ein Arzt) schraubte die Rückwand ab, und machte sich an dem elektronischen Innenleben des Fernsehers zu schaffen. Das fand ich so spannend, dass ich gar nicht genug davon bekommen konnte, und die jugendliche Fantasie beschäftigte sich mit der Frage, wie das wohl alles funktioniert, und warum das in dem Gerät immer so lustig geknistert hat.

Eigentlich war also das Innenleben interessanter, als das, was da raus kam - es waren ja auch nur 2 Programme verfügbar, und dafür brauchte man im Kölner Raum sogar zwei verschiedene Antennen, da hatten die Techniker doch alle Hände bei der Umstellung zu tun!

telefunken20palcolor2073220binnenkant00Ja, jetzt kommen die alten Hasen, und sagen mir, dass das abgebildete Chassis von einem Telefunken Farbfernseher ist; ja doch, ich weiß, aber man findet ja kaum noch Bilder von den alten Geräten, und ich habe auch keines mehr im privaten Fundus.

Es war die Zeit, in der es zu jedem Gerät einen Schaltplan gab, den ich Monate und Jahre lang studiert habe, bis ich die Funktionsweisen begriffen hatte. Das war zu einer Zeit, in der ich nach meiner Erinnerung noch lange nicht 20 Jahre alt war.

In dieser Zeit ging ich auch oft durch die Elektronik Abteilungen der Kaufhäuser, und überlegte mir bei jedem Gerät, was man damit alles tolles anfangen könnte. Un in der Zeit der aufkommenden Farbgeräte war es ein besonderer Nordmende Spectra, der es mir besonders angetan hatte. Nordmende Spectra

Der hatte doch nun wahrlich etwas von einem Fernsehstudio, und möglicherweise war es ja auch dieses Gerät, was in mir den geheimen Wunsch reifen ließ, einmal beruflich und den ganzen Tag mit Fernsehn umgehen zu können.  

Telefunken FuBKÜbrigens: Damals gab es einen "Sendeschluss" - da wurde dann ein Testbild gesendet. Anfangs noch im 4:3 Format, und  ganz viel früher natürlich in Schwarz / Weiß und später dann im 16:9 Format.

ZDF

telefunken72 16Allerdings gab es die tollen Farbfernseher leider nur im Kaufhaus bestaunen - zuhause gab's nur Schwarz / Weiß - und zwar in Form des "Superschnellen" Telefunken FE 200 SE das gleiche Modell wie auf diesem Prospekt Blatt allerdings in der Farbe Schleiflack Weiß. Der hatte unter dem Tastensatz zur Programmwahl diesen kleinen Knopf: Bei einem Druck darauf fuhr der ganze Tastensatz nach vorn aus dem Gehäuse und offenbarte zylinderförmige Skalen, Zeiger und Schalter zum Einstellen des Fernsehkanals. Die älteren Fernsehtechniker unter den Lesern kennen das Ding sicher noch als "Prehomat", des Herstellers Preh - Gott waren das noch Zeiten....

... da ging ich noch in das Dreikönigsgymnasium zu Köln!

und das war damals noch am "Thürmchenswall" in Köln. Ich war damals erst ganze 14 Jahre alt. Da wo im Bild die Einfahrt zur Tiefgarage ist, standen damals die Turnhalle und das Toilettenhäuschen. Vor dem lang gestreckten Gebäudeteil war der Schulhof, und zwischen Schulhof und Toiletten der Sandkasten für Weitsprung. Zur Dagobertstraße hinten war der hintere Zugang zur Schule. Dort befand sich eine Bäckerei, in der ich mir ein Brötchen gekauft habe, wenn Nachmittags noch Sport war oder es sonstwie länger dauerte - auch zum Nachsitzen... Heute scheint dort ein Imbiss zu sein. 

Aquarius

  

Hair

Auf dem letzten Stück Thürmchenswall, zur Turiner Straße hin, warf ein Elektro HiFi und Plattenladen. Dort habe ich die Musik Kassette "Hair" von James Last erstanden. Die Verkäuferin, und daran erinnere ich mich genau, betonte noch die sei von James Last - sie konnte wohl nicht glauben, dass ein Jugendlicher ausgerechnet diese Musik hören wollte. Doch! Ich wollte genau die und habe sie dann gefühlte 1000 mal in meinem Neckermann Kassettenrecorder abgehört...

Hair

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